Wissensmanagement

Aus Eval-Wiki: Glossar der Evaluation
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Ein Evaluationszweck: Mit Hilfe des Evaluationsprozesses sowie der Evaluationsergebnisse soll zum Evaluationsgegenstand bedarfsbezogen und zielgerichtet vorhandenes Wissen aufgebaut werden, und zwar bei Stakeholdern sowie in Organisationen und in Netzwerken, die das Programm tragen. Dieser in den letzten Jahrzehnten entstandene Evaluationszweck stellt eine Reaktion darauf dar, dass (neues) Wissen schneller entsteht und auch schneller veraltet, Wissensbestandteile hochgradig vernetzt sind und Wissen dank neuer Technologien schneller und weit verbreitet entstehen kann. Dabei schließt Wissensmanagement die Steuerung objektivierbarer Informationen ein (öffentliches Wissen). Es geht darüber hinaus, insofern auch von Personen getragenes, implizites und idiosynkratisches Wissen (personales Wissen) angesprochen ist. Erfolg und Konkurrenzfähigkeit von Programmen sind zunehmend auf ein gutes Wissensmanagement angewiesen.

Englischer Begriff

knowledge management

Französischer Begriff

gestion de connaissances

Quellen

  • Seiler, Thomas Berhard/Reinmann-Rothmeier, Gabi (2004): "Der Wissensbegriff im Wissensmanagement: Eine strukturgenetische Sicht". In: Reinmann-Rothmeier, Gabi/Mandl, Heinz (Hg.): Psychologie des Wissensmanagements. Perspektiven, Theorien und Methoden. Göttingen: Hogrefe, S. 11-23.


Stand

31.12.2009 Printglossar 2. Auflage